Bestellsystem ohne Provision: eigener Bestell-Shop statt fremdes Portal

Ein Bestellsystem ohne Provision heißt: Ihre Gäste bestellen auf Ihrer eigenen Bestellseite, und von jeder Bestellung wird kein Prozentsatz einbehalten. Bei GastroZukunft gilt 0 % Provision pro Bestellung – gleich, ob an einem Abend zehn oder zweihundert Bestellungen eingehen. Sie zahlen also keine Beteiligung an Ihrem Umsatz, sondern eine feste Monatspauschale; was das kostet und wie Sie starten, steht auf der Startseite des Angebots.

Was „0 % Provision pro Bestellung" konkret bedeutet

Der Bestellwert geht vollständig an Sie: Speisen, Getränke, Liefergebühr und Pfand werden nicht anteilig gekürzt. Liefer-Plattformen behalten dagegen je nach Anbieter und Modell typischerweise etwa 13–30 % pro Bestellung ein – eine Spanne, keine feste Größe. Der praktische Unterschied zeigt sich beim Wachstum: Bei einer Provision steigt Ihre Abgabe mit jeder zusätzlichen Bestellung, bei einer festen Pauschale bleibt sie unverändert.

Ehrlich gerechnet: was trotzdem anfällt

Zwei Posten sind keine Provision, gehören aber zur vollständigen Antwort. Erstens die feste Monatsgebühr für den Betrieb Ihres Shops. Zweitens – und nur, wenn Sie Online-Zahlung aktivieren – die üblichen Gebühren Ihres Zahlungsdienstleisters auf die online bezahlten Beträge. Bei Barzahlung und Kartenzahlung vor Ort entfällt dieser zweite Posten. Eine Einrichtungsgebühr für das Bestellsystem gibt es nicht, die Menü-Einrichtung ist enthalten.

Ihr Shop läuft unter Ihrem Namen

Ihre Bestellseite liegt auf einer eigenen Subdomain in der Form name.gastrozukunft.de – mit Ihrem Logo, Ihren Bildern und Ihren Kontaktdaten. Der Gast landet bei Ihnen und nicht in einer Trefferliste neben den Nachbarbetrieben. Wie diese Seite aufgebaut ist, zeigt Restaurant-Website.

So läuft eine Bestellung ohne Portal

  • Der Gast öffnet Ihre Speisekarte – über Ihre Website oder per QR-Code auf Ihren Flyern oder am Tisch. Eine App muss er dafür nicht installieren.
  • Er legt Gerichte in den Warenkorb, wählt Abholung oder Lieferung, eine Wunschzeit innerhalb Ihrer Öffnungs- und Bestellzeiten sowie die Zahlungsart.
  • Abgeschlossen wird über den Button Zahlungspflichtig bestellen mit AGB-Bestätigung.
  • Die Bestellung erscheint in Ihrer Bestellzentrale, getrennt nach Lieferungen und Abholung. Die Karten aktualisieren sich etwa alle vier Sekunden, und ein Signalton meldet den Eingang.
  • Bei Zahlung vor Ort bestätigt der Gast die Bestellung zunächst kurz über einen Link oder per WhatsApp. Sie nehmen die Bestellung an und bestätigen damit die Zeit für den Gast; danach wandert sie über in Bearbeitung zu erledigt.

Preise werden serverseitig geprüft

Preise, Rabatte, Liefer- und Pfandbeträge werden auf dem Server berechnet und geprüft – nicht im Browser des Gastes. Der Abschluss führt die gesetzlich geforderten Elemente mit: den Button Zahlungspflichtig bestellen (§ 312j BGB), die AGB-Bestätigung und den Hinweis zum Widerruf bei Dienstleistungen (§ 312g BGB). Ihre eigenen Angaben – Preise, Zutaten, Kennzeichnungen, Öffnungszeiten – prüfen und verantworten Sie weiterhin selbst.

Gäste und Daten bleiben bei Ihnen

Die Bestell- und Kontaktdaten Ihrer Gäste laufen in Ihrem eigenen System zusammen und nicht bei einem Portal, das denselben Gästen anschließend Ihre Mitbewerber anzeigt. Gehostet wird auf Servern in Deutschland; für die Verarbeitung in Ihrem Auftrag gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, den der Hilfebereich unter AV-Vertrag erklärt. Diesen Vertrag bestätigen Sie selbst im DSGVO-Bereich der Bestellzentrale; fehlt die Bestätigung, kann der Bestellbetrieb eingeschränkt sein.

Sie entscheiden, wann bestellt werden kann

Unter Einstellungen → Online-Bestellungen steuern zwei Schalter den Betrieb. „Bestellungen über die Website zulassen" ist standardmäßig an; im Kontrollzentrum steht dann Annahme AN. Schalten Sie ihn aus, bleibt die Speisekarte sichtbar, Warenkorb und Kasse sind gesperrt, die Anzeige wechselt auf PAUSIERT, und Gäste werden auf Ihre Kontaktwege hingewiesen. Der Wartungsmodus „Zugang zu Menü & Suche sperren" ist standardmäßig aus; ist er an, können Sie Datum und Uhrzeit für die automatische Freigabe setzen. Schritt für Schritt erklärt das Online-Bestellung aktivieren.

Für wen lohnt sich das?

Ein provisionsfreies Bestellsystem rechnet sich vor allem dort, wo regelmäßig Abhol- und Lieferbestellungen zusammenkommen und die prozentuale Abgabe spürbar wird – ebenso in Betrieben mit Stammgästen, die man selbst wieder ansprechen möchte, und dort, wo Flyer mit QR-Code verteilt werden. Weniger überzeugend ist die Rechnung, wenn im Monat nur sehr wenige Online-Bestellungen anfallen: Dann steht eine feste Pauschale einer kleinen Provisionssumme gegenüber. Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen durch – durchschnittlicher Bestellwert mal Bestellungen pro Monat mal Provisionssatz.

Häufige Fragen

Was kostet ein Bestellsystem ohne Provision?

Bei einem Bestellsystem ohne Provision zahlen Sie keine Beteiligung pro Bestellung, sondern eine feste Monatspauschale. Die aktuelle Höhe und die Startbedingungen stehen auf der Startseite des Angebots.

Heißt 0 % Provision wirklich, dass pro Bestellung nichts abgezogen wird?

Ja. Vom Bestellwert wird kein prozentualer Anteil einbehalten – weder von Speisen und Getränken noch von Liefergebühr oder Pfand. Kosten entstehen über die feste Monatsgebühr und, bei aktivierter Online-Zahlung, über die Gebühren des Zahlungsdienstleisters.

Brauchen meine Gäste eine App für das Bestellsystem?

Nein. Ihre Gäste bestellen im Browser über Ihre Website oder über den QR-Code auf Flyer und Tisch. Für das Bestellsystem ist keine Installation nötig; eine App gibt es für Sie als Betrieb.

Kann ich die Bestellannahme kurzfristig stoppen?

Ja. Unter Einstellungen → Online-Bestellungen schalten Sie „Bestellungen über die Website zulassen" aus. Die Speisekarte bleibt sichtbar, Warenkorb und Kasse sind gesperrt, und die Anzeige wechselt auf PAUSIERT.

Gehören mir die Kundendaten aus meinem eigenen Bestellsystem?

Die Bestell- und Kontaktdaten laufen in Ihrem eigenen System zusammen und werden auf Servern in Deutschland gehostet. Für die Verarbeitung in Ihrem Auftrag gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, den Sie im DSGVO-Bereich der Bestellzentrale selbst bestätigen; ohne bestätigten Vertrag kann der Bestellbetrieb eingeschränkt sein.

Wie finden Gäste meinen provisionsfreien Bestell-Shop?

Über Ihre eigene Adresse in der Form name.gastrozukunft.de, über den QR-Code auf Ihren Flyern und am Tisch sowie über Suchmaschinen, weil die Inhalte serverseitig ausgeliefert und damit lesbar sind.

Was passiert, wenn ich Online-Zahlung nicht aktiviere?

Dann bestellen Ihre Gäste mit Zahlung vor Ort, bar oder mit Karte, und Gebühren eines Zahlungsdienstleisters fallen nicht an. Der Gast bestätigt eine solche Bestellung zunächst kurz über einen Link oder per WhatsApp; die angezeigte Zeit gilt zunächst als voraussichtlicher Richtwert und wird verbindlich, sobald Sie die Bestellung annehmen.


Mehr dazu: Online-Bestellsystem · Bestellverwaltung · Zahlungsarten

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