Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Diese AGB regeln die Vertragsbedingungen zwischen gastrozukunft.de (YASEEN Design und Druckservice) und unseren Kundinnen und Kunden – Verbraucher:innen (§ 13 BGB) wie Unternehmer:innen (§ 14 BGB).
Geltungsbereich
Die folgenden Bedingungen gelten für alle über gastrozukunft.de geschlossenen Verträge. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
Vertragsgegenstand
gastrozukunft.de bietet ein Online-Bestellsystem sowie Druckleistungen (z. B. QR-Visitenkarten, Speisekarten-Faltblätter) an. Der konkrete Leistungsumfang, Laufzeiten und Preise ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
Vertragsschluss
Die Darstellung der Angebote auf der Website ist freibleibend und stellt kein bindendes Vertragsangebot dar. Mit Klick auf den Bestell-Button gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Vertrag kommt mit unserer Auftragsbestätigung per E-Mail oder spätestens mit Beginn der Leistungserbringung zustande.
Preise und Zahlungsbedingungen
Alle auf der Bestellseite ausgewiesenen Preise sind Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer und etwaiger Versandkosten innerhalb Deutschlands. Die Zahlung erfolgt nach Bestellabschluss über unseren Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. mittels der dort angebotenen Zahlungsmittel. Bei Zahlungsverzug können laufende Online-Dienste vorübergehend deaktiviert werden; gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Online-Bestellsystem: Abonnement, Abrechnung und Laufzeit
Das Online-Bestellsystem wird im Rahmen eines Abonnements zum Preis von 29 € pro Monat (zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer) bereitgestellt. Ein gesondertes Einrichtungs- oder Setup-Entgelt fällt nicht an. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Die Zahlung erfolgt grundsätzlich durch den Kunden selbst über den in der Rechnung enthaltenen Zahlungslink; eine automatische Abbuchung erfolgt nicht. Optional kann der Kunde ausdrücklich das SEPA-Lastschriftverfahren (SEPA-Basislastschrift) wählen und hierfür ein Mandat erteilen; nur in diesem Fall werden fällige Rechnungsbeträge vom angegebenen Konto eingezogen. Die Vorabankündigung (Pre-Notification) erfolgt abweichend von der Regelfrist spätestens fünf Kalendertage vor Belastung und kann in der Rechnung erfolgen; bei gleichbleibenden wiederkehrenden Beträgen genügt eine einmalige Ankündigung für die betroffenen Fälligkeiten. Das Mandat kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; der Widerruf ist im Kundenbereich jederzeit selbst möglich. Das gesetzliche Erstattungsrecht von acht Wochen ab Belastung bleibt unberührt. Wird eine Lastschrift mangels Deckung oder aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund zurückgegeben, trägt der Kunde die hierdurch entstehenden Rücklastschriftkosten; die Geltendmachung weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Das Abonnement ist monatlich kündbar; es besteht keine Mindestvertragslaufzeit, soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes vereinbart ist. Für bestehende Verträge gilt der jeweils vertraglich vereinbarte Preis; Preisänderungen werden rechtzeitig im Voraus mitgeteilt. Wird eine SEPA-Lastschrift innerhalb von zwölf Monaten mehrfach zurückgegeben, kann der Anbieter den Einzug einstellen und die Zahlung künftig ausschließlich über den Zahlungslink abwickeln; das erteilte Mandat bleibt davon unberührt und der Einzug kann nach Absprache wieder aufgenommen werden. Ist eine Rechnung nach Ablauf der in der Mahnung genannten Zahlungsfrist weiterhin offen, kann der Anbieter die Verlängerung um einen weiteren Abrechnungszeitraum ablehnen; die bereits bezahlte Laufzeit bleibt davon unberührt und läuft regulär zu Ende.
Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle notwendigen Inhalte (Speisekarten, Preise, Logos) rechtzeitig bereit und gewährleistet, dass er die erforderlichen Rechte zur Nutzung der Inhalte besitzt. Lieferfristen verlängern sich angemessen, wenn Informationen oder Freigaben verspätet eingehen.
Inhaltliche Verantwortung und Rechtstexte
Für sämtliche Inhalte, die auf der dem Kunden zugeordneten Subdomain dargestellt oder über Druckprodukte verbreitet werden (z. B. Speisekarten, Produktfotos, Preise, Beschreibungen, Allergene-Hinweise, Impressum, Datenschutzerklärung, AGB des Restaurants), ist ausschließlich der Kunde verantwortlich. Der Kunde stellt sicher, dass diese Inhalte allen einschlägigen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
gastrozukunft.de prüft bereitgestellte Inhalte nicht auf rechtliche Zulässigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit und übernimmt hierfür keine Haftung. Der Kunde stellt gastrozukunft.de von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen oder fehlerhaften Nutzung des Systems oder aus rechtswidrigen Inhalten des Kunden resultieren, sofern gastrozukunft.de die Rechtsverletzung nicht selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
Nutzung des Online-Systems
Die Nutzung des Online-Bestellsystems erfolgt auf einer bereitgestellten Subdomain. Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit kann das System deaktiviert oder gelöscht werden, sofern keine Verlängerung erfolgt.
Gewährleistung und Freigaben
Vor dem Druck erhält der Kunde eine Freigabeversion. Mit der Freigabe bestätigt der Kunde Inhalt und Layout. Für Fehler nach Freigabe haften wir nicht. Gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
Haftung
gastrozukunft.de haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für Schäden aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung unter /datenschutz.php . Ggf. erforderliche Auftragsverarbeitungsverträge werden gesondert abgeschlossen.
Rechtliche Details zur delegierten Eingabe von Stripe-Connect-Daten im Namen des Restaurants finden Sie hier: /stripe_delegation.php
Widerruf und Kündigung
Verbraucher:innen (§ 13 BGB) steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular finden Sie in unserer Widerrufsbelehrung. Bei den nach Kundenvorgaben individuell gefertigten Druckprodukten (z. B. Visitenkarten, Faltblätter) erlischt das Widerrufsrecht, sobald die Produktion auf den ausdrücklichen Wunsch des Kunden hin begonnen hat (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Für Unternehmer:innen (§ 14 BGB) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Etwaige Mindestlaufzeiten oder gesonderte Kündigungsregelungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verträgen mit Verbraucher:innen mit gewöhnlichem Aufenthalt im EU-Ausland bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates unberührt. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.