Allergene automatisch kennzeichnen – Vorschläge prüfen und freigeben

Wenn Sie ein Gericht mit Name, Kategorie und Zutaten speichern, trägt GastroZukunft wenige Sekunden später einen Vorschlag für die 14 Allergene nach LMIV und für die Zusatzstoffe (E-Nummern) ein. Dieser Vorschlag ist ein Entwurf und keine geprüfte Angabe: Solange kein Mensch ihn bestätigt hat, steht am Gericht für Ihre Gäste der Satz „Allergene und Zusatzstoffe wurden automatisch eingetragen und können ungenau sein. Bitte fragen Sie im Zweifel beim Personal nach." Sie prüfen die Vorschläge in der Übersicht Allergene & Zusatzstoffe prüfen und geben sie frei – erst dann verschwindet dieser Hinweis. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Kennzeichnung bleibt bei Ihnen.

Was eingetragen wird – und was nie

Vorgeschlagen werden die 14 Allergene nach LMIV und die Zusatzstoffe (kennzeichnungspflichtige E-Nummern-Kategorien). Jedes Gericht bekommt dabei einen sichtbaren Status: automatisch eingetragen – oder Prüfung nicht möglich – bitte manuell, wenn sich aus Name, Kategorie und Zutaten nichts ableiten ließ. Ein „enthält keine" schreibt das System nie; diese Aussage trifft nur ein Mensch. Von Hand setzen Sie die Angaben in Allergene, Zusatzstoffe & Kennzeichnung.

Wann der Vorschlag entsteht

Der Vorschlag entsteht ohne Klick: wenige Sekunden nachdem Sie ein Gericht in Gerichte verwalten gespeichert haben, beim Anlegen über die Menüstrukturierung und nach jedem Import Ihrer Karte. Übertragen werden dafür nur Gerichtsname, Kategorie und Zutaten – keine Bilder, nicht der Name Ihres Restaurants und keine Daten Ihrer Gäste. Was wann verarbeitet wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Die Übersicht „Allergene & Zusatzstoffe prüfen"

Im Panel öffnen Sie Speisekarte verwalten → Allergene prüfen; die Seite selbst ist mit Allergene & Zusatzstoffe prüfen überschrieben. Dort steht in Zahlen, wie viele Gerichte Ihren Blick brauchen, bei wie vielen die Prüfung nicht möglich war, wie viele noch nicht geprüft sind, wie viele das System eingetragen hat und wie viele Sie selbst entschieden haben.

  • Die Filter Brauchen Ihren Blick, Prüfung nicht möglich und Offene Hinweise kürzen die Liste auf das, was wirklich ansteht.
  • Menüdaten öffnen führt zur Korrektur vor der Bestätigung, Gerichte verwalten öffnen danach; Aktualisieren holt die Zahlen neu.
  • Haben Sie in der Einrichtung Später prüfen gewählt, erinnert Sie oben eine Karte daran, dass die Prüfung noch offen ist.

Die Übersicht zeigt und korrigiert – sie blockiert das Veröffentlichen Ihrer Karte nicht.

Freigeben: „Geprüft – Hinweis für Gäste ausblenden"

Haben Sie die Angaben kontrolliert, klicken Sie Geprüft – Hinweis für Gäste ausblenden – für die ganze Karte aus der Übersicht oder für ein einzelnes Gericht in Gerichte verwalten. Der Hinweis verschwindet, die eingetragenen Angaben bleiben unverändert; der Button steht Inhaber- und Manager-Konten zur Verfügung. Ändern Sie die Zutaten eines freigegebenen Gerichts oder kommen neue automatische Angaben dazu, erscheint der Hinweis wieder: Er hängt am Inhalt des Gerichts, nicht am Speicherdatum.

Ihre Entscheidung wird nicht überschrieben

Sobald ein Mensch die Allergene eines Gerichts beantwortet hat – ausgewählt, bestätigt oder gelöscht –, wird dieses Gericht nicht erneut automatisch analysiert; ein späterer Import oder ein neues Speichern setzt Ihre Korrektur nicht zurück. Die Regel gilt im Import-Assistenten und in Gerichte verwalten gleichermaßen.

Was Ihre Gäste sehen

Hinterlegte Angaben erscheinen als kurze Zeile am Gericht, im Warenkorb und im Bestellverlauf, in der Sprache des Gastes; ist nichts hinterlegt, bleibt die Zeile ausgeblendet. Wählt ein Gast über „Bitte ohne …" eine Zutat ab, wird die Allergenangabe neu berechnet, damit sie zur tatsächlichen Zusammenstellung passt. Was die Angaben bedeuten, erklärt die öffentliche Seite Allergene & Kennzeichnungen lesen.

Wenn Sie Ihre gedruckte Karte hochladen

Beim Import werden Allergene und Zusatzstoffe gleich mit vorgeschlagen. Die Kürzel Ihrer gedruckten Legende – Ziffern oder Buchstaben am Gericht – werden dabei bewusst nicht abgeschrieben: Dasselbe Zeichen bedeutet in einem anderen Haus etwas anderes. Die Angaben entstehen stattdessen aus dem amtlichen Katalog. Das Ergebnis bleibt ein Entwurf: Nichts erreicht Ihre Gäste, bevor Sie im Schritt Bestätigung zugestimmt haben. Mehr unter Speisekarte per Foto digitalisieren.

Für wen lohnt sich das?

Für jede Karte mit mehr als einer Handvoll Gerichte. Eine ganze Karte von Hand durch 14 Allergenfelder zu führen ist viel Arbeit; der Vorschlag gibt Ihnen je Gericht einen Startpunkt statt eines leeren Formulars, und die Übersicht nennt die Gerichte, die noch Ihren Blick brauchen. Das hilft besonders beim Neuaufbau einer Karte und bei mehrsprachigen Karten: Die Angaben erscheinen in der Gastsprache, ohne Nachpflegen je Sprache – siehe Mehrsprachige Speisekarte.

Grenzen dieser Funktion

Der Vorschlag ersetzt Ihre Prüfung nicht. Er kennt Ihre Rezeptur nur so weit, wie Name, Kategorie und Zutaten sie beschreiben – gewechselte Lieferanten, hausgemachte Saucen oder Spuren aus der gemeinsamen Fritteuse sieht er nicht. Die rechtliche Verantwortung für die Allergenkennzeichnung bleibt beim Restaurant. Den Überblick über alle Pflichtangaben gibt Rechtssichere Speisekarte.

Nicht verwechseln: das „KI"-Badge an Bildern

Der Hinweis auf automatisch eingetragene Allergene ist etwas anderes als das „KI"-Badge: Dieses kennzeichnet nach EU-AI-Act (Art. 50) ausschließlich mit künstlicher Intelligenz erstellte Bilder – nicht Texte und nicht Preise.

Häufige Fragen

Werden Allergene bei GastroZukunft automatisch eingetragen?

Ja. Wenige Sekunden nach dem Speichern eines Gerichts trägt das System die Allergene (14 nach LMIV) und die Zusatzstoffe als Vorschlag ein. Lässt sich aus Name, Kategorie und Zutaten nichts ableiten, steht am Gericht Prüfung nicht möglich – bitte manuell.

Muss ich automatisch eingetragene Allergene selbst prüfen?

Automatisch eingetragene Allergene sind ein Startpunkt, nicht die fertige Kennzeichnung; die Verantwortung bleibt beim Restaurant. In der Übersicht Allergene & Zusatzstoffe prüfen sehen Sie, welche Gerichte noch Ihren Blick brauchen.

Was sehen Gäste, solange die Allergene nicht freigegeben sind?

Am Gericht steht der Satz „Allergene und Zusatzstoffe wurden automatisch eingetragen und können ungenau sein. Bitte fragen Sie im Zweifel beim Personal nach." – in der Sprache des Gastes. Für ein Gericht verschwindet er, sobald Sie dieses Gericht freigeben.

Wie blende ich den Hinweis auf automatisch eingetragene Allergene aus?

Mit dem Button Geprüft – Hinweis für Gäste ausblenden: für die ganze Karte in der Übersicht oder für ein einzelnes Gericht in Gerichte verwalten. Die eingetragenen Allergene und Zusatzstoffe bleiben dabei unverändert.

Welche Daten werden für den Allergen-Vorschlag übertragen?

Für den Allergen-Vorschlag werden nur Gerichtsname, Kategorie und Zutaten des Gerichts übertragen. Bilder, der Name des Restaurants und Daten Ihrer Gäste werden dafür nicht übertragen.

Überschreibt das System meine eigenen Allergen-Angaben?

Nein. Sobald ein Mensch die Allergene eines Gerichts ausgewählt, bestätigt oder gelöscht hat, wird dieses Gericht nicht erneut automatisch analysiert – auch bei einem späteren Import nicht.

Was passiert mit den Allergenen, wenn ein Gast „Bitte ohne …" wählt?

Die Allergenangabe wird neu berechnet, damit sie zur tatsächlich bestellten Zusammenstellung passt. Der Gast sieht also die Allergene seines Gerichts und nicht die des Standardgerichts.


Mehr dazu: Rechtssichere Speisekarte · Digitale Speisekarte · Speisekarte per Foto digitalisieren

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