Speisekarte per Foto digitalisieren

Sie fotografieren Ihre gedruckte Speisekarte mit dem Handy oder wählen ein vorhandenes Bild – daraus werden Gerichte, Zutaten, Preise und Kategorien ausgelesen. Im Panel liegt der Weg unter Speisekarte hinzufügen und dort Foto scannen. Danach öffnet sich das Prüfblatt Extrahiertes Menü prüfen: Sie korrigieren Namen, Preise und Kategorien und klicken Menü übernehmen – erst dann stehen die Gerichte in Ihrer Speisekarte. Pro Monat stehen Ihnen bis zu 5 Foto-Scans zur Verfügung; ein Zähler am Seitenkopf zeigt den Rest an (5 / 5 Scans).

Die vier Schritte

  1. Speisekarte hinzufügen öffnen und Foto scannen wählen – mit Kamera oder vorhandenem Bild.
  2. Die Statusleiste zeigt, dass gelesen wird; danach öffnet sich das Prüfblatt.
  3. Unter Extrahiertes Menü prüfen Kategorien und Gerichte vor dem Einfügen anpassen.
  4. Menü übernehmen klicken – oder Abbrechen, dann wird nichts gespeichert.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu steht unter Schnell-Import: Foto-Scan (OCR) & JSON.

Welche Bilder angenommen werden

  • Bildformate JPEG, PNG und WebP, bis etwa 12 MB je Bild.
  • Eine PDF-Datei liest der Foto-Scan nicht. Fotografieren Sie die ausgedruckte Seite oder speichern Sie die Seite als Bild.
  • Eine Seite oder ein Abschnitt pro Foto – lange Speisekarten teilen Sie auf mehrere Bilder auf.
  • Gerade und scharf fotografieren, gutes Licht, keine Spiegelungen. Diese Hinweise stehen im Panel als aufklappbare Tipps mit Beispielbildern unter Tipps für ein gutes Foto.

Handschrift und fremdsprachige Karten

Sie haben noch keine gedruckte Karte? Dann schreiben Sie sie von Hand – in Ihrer Sprache – und fotografieren das Blatt. Speisekarten auf Arabisch, Kurdisch, Türkisch oder Englisch werden beim Auslesen ins Deutsche übertragen, und zwar in die Begriffe, die ein Gast hier erwartet, statt in eine Umschrift. Für Ihre Gäste lässt sich die fertige Karte danach in fünf Sprachen anzeigen – siehe Mehrsprachige Speisekarte.

Was aus einer Zeile wird

Jede Zeile mit Preis wird als eigenes Gericht angelegt: Name, Zutaten, Preis und Kategorie. Stehen mehrere Preise nebeneinander, etwa in Größenspalten, entstehen daraus Varianten mit eigenem Preis. Gerichtnummern vergibt das System selbst, wenn auf dem Foto keine stehen oder eine Nummer doppelt vorkommt. Extras, Auswahlgruppen, Bilder und die Verfügbarkeit ergänzen Sie danach im Gericht – wie das geht, zeigt Neues Gericht anlegen.

Unklares wird nicht erfunden

Zeilen, die nicht sicher gelesen werden konnten, landen nicht als Gericht in Ihrer Karte, sondern werden gesondert als unklare Zeilen ausgewiesen; Hinweise zur Lesequalität erscheinen im Prüfblatt vor dem Einfügen. Findet der Scan gar keine verwertbaren Daten, bekommen Sie eine Fehlermeldung statt einer erfundenen Karte. Gehen Sie Namen und Preise trotzdem Zeile für Zeile durch, bevor Sie übernehmen – auf gedruckten Karten steht Kleingedrucktes, das ein Foto nur schwer hergibt.

Allergene werden bewusst nicht vom Foto abgeschrieben

Kürzel, Fußnoten und Legendentabellen auf dem Bild („Allergene: A) …", „1 = mit Farbstoff") werden entfernt und nicht in Ihre Daten übernommen. Der Grund: Solche Kürzel sind hausgemacht – die „2" auf Ihrer alten Karte kann etwas anderes bedeuten als die „2" im amtlichen Katalog. Nach dem Einfügen werden Allergene (LMIV) und Zusatzstoffe je Gericht aus Name, Kategorie und Zutaten automatisch eingetragen, oder das Gericht wird als Prüfung nicht möglich – bitte manuell markiert. Solange ein Gericht nicht von Ihnen bestätigt ist, lesen Gäste dazu den Satz „Allergene und Zusatzstoffe wurden automatisch eingetragen und können ungenau sein. Bitte fragen Sie im Zweifel beim Personal nach." Die Prüfung bleibt Ihre Aufgabe: Sie bestätigen die Angaben unter Allergene & Zusatzstoffe prüfen, und was ein Mensch entschieden hat, überschreibt das System nicht mehr. Mehr dazu unter Allergene automatisch kennzeichnen und Allergene & Zusatzstoffe.

Später weitermachen

Ein begonnener Scan geht nicht verloren: Gespeicherte Sitzungen erscheinen unter Fortsetzen auf derselben Seite, sobald welche vorhanden sind. So fotografieren Sie die Karte abends und bringen die Korrektur am nächsten Tag zu Ende.

Zweiter Weg: JSON importieren

Haben Sie Ihre Speisekarte schon einmal gesichert, spielen Sie sie über JSON importieren wieder ein – die Sicherungsdatei erzeugen Sie über den JSON-Export unter Gerichte verwalten, sofern dieser Bereich für Ihr Restaurant freigeschaltet ist. Bereits vorhandene Gerichte werden übersprungen, Dubletten also nicht doppelt angelegt. Passt die Datei nicht, erscheint Ungültige JSON-Datei oder Struktur.

Für wen lohnt sich das?

Für alle, die mit einer bestehenden Papierkarte starten: Bei einer Karte mit vielen Positionen sparen Sie das Abtippen jeder einzelnen Zeile am Handy. Sinnvoll ist der Foto-Scan auch nach einer Neugestaltung der Karte oder bei einer Übernahme, wenn die Karte des Vorgängers zunächst weiterläuft. Führen Sie dagegen nur wenige Gerichte oder schreiben Sie Ihre Karte gerade ohnehin komplett neu, legen Sie die Gerichte direkt von Hand an. Wie die fertige Karte für Gäste aussieht, zeigt Digitale Speisekarte & QR-Menü.

Häufige Fragen

Kann ich meine Speisekarte einfach abfotografieren?

Ja. Unter „Speisekarte hinzufügen" wählen Sie „Foto scannen" und fotografieren die gedruckte Speisekarte mit der Kamera oder wählen ein vorhandenes Bild. Die erkannten Gerichte landen zuerst im Prüfblatt „Extrahiertes Menü prüfen" und erst nach Ihrem Klick auf „Menü übernehmen" in der Speisekarte.

Kann ich meine Speisekarte als PDF hochladen?

Der Foto-Scan verarbeitet Bilddateien: JPEG, PNG und WebP, bis etwa 12 MB je Bild. Eine PDF-Datei nimmt er nicht an – fotografieren Sie die ausgedruckte Seite oder speichern Sie die PDF-Seite als Bild. Eine zuvor gesicherte Speisekarte spielen Sie über „JSON importieren" ein.

Wie viele Foto-Scans habe ich pro Monat?

Pro Monat stehen bis zu 5 Foto-Scans zur Verfügung. Der Zähler am Seitenkopf („5 / 5 Scans") zeigt, wie viele Foto-Scans noch übrig sind. Teilen Sie lange Speisekarten auf mehrere Bilder auf, ein Bild pro Seite oder Abschnitt.

Werden Allergene vom Foto übernommen?

Nein. Allergen- und Zusatzstoff-Kürzel auf dem Bild werden entfernt, weil sie von Haus zu Haus unterschiedlich vergeben sind. Nach dem Einfügen werden Allergene und Zusatzstoffe je Gericht aus Name, Kategorie und Zutaten automatisch eingetragen; bestätigen müssen Sie sie selbst unter „Allergene & Zusatzstoffe prüfen".

Funktioniert der Foto-Scan auch bei einer handgeschriebenen oder fremdsprachigen Speisekarte?

Handgeschriebene Speisekarten lassen sich fotografieren, solange die Schrift lesbar ist. Speisekarten auf Arabisch, Kurdisch, Türkisch oder Englisch werden beim Auslesen ins Deutsche übertragen. Gerade fotografieren, gutes Licht und keine Spiegelungen verbessern das Ergebnis.

Was passiert, wenn der Foto-Scan eine Zeile falsch liest?

Sie korrigieren Namen, Preise und Kategorien im Prüfblatt „Extrahiertes Menü prüfen", bevor etwas gespeichert wird; mit „Abbrechen" verwerfen Sie den ganzen Scan. Zeilen, die nicht sicher gelesen werden konnten, werden als unklare Zeilen ausgewiesen statt als Gericht angelegt.

Kann ich eine bestehende Speisekarte als Datei einspielen?

Ja, über „JSON importieren" mit einer zuvor exportierten Sicherungsdatei. Bereits vorhandene Gerichte werden dabei übersprungen, Dubletten also nicht doppelt angelegt. Passt die Datei nicht, erscheint die Meldung „Ungültige JSON-Datei oder Struktur."


Mehr dazu: Digitale Speisekarte & QR-Menü · Allergene automatisch kennzeichnen · Mehrsprachige Speisekarte

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