Wunschgericht: Gäste stellen ihr Gericht selbst zusammen

Mit dem Wunschgericht baut Ihr Gast sein Gericht auf Ihrer Speisekarte Schritt für Schritt selbst zusammen: Basis wählen, Brot wählen, Zutaten wählen, Gewürze wählen mit Gewürzmenge und Schärfegrad, dazu Extras und eine Anmerkung für die Küche. Daneben läuft eine Preisübersicht mit, die sich bei jeder Auswahl aktualisiert – der Gast sieht vor dem Bestellen, was seine Zusammenstellung kostet. Die Beträge legen Sie fest, pro Zutat und für jede weitere Portion; beim Bestellabschluss wird die Summe serverseitig nachgerechnet, nicht im Browser des Gastes.

Die Schritte, die Ihr Gast durchläuft

Der Gast entscheidet nacheinander und sieht dabei den aktuellen Betrag:

  • Basis wählen – worauf das Gericht aufgebaut wird
  • Brot wählen – wenn Sie diesen Schritt anbieten
  • Zutaten wählen – aus dem Register, das Sie gepflegt haben
  • Gewürze wählen – zusammen mit Gewürzmenge und Schärfegrad
  • Extras und eine kurze Anmerkung für die Küche

Welche Schritte erscheinen, bestimmen Sie selbst. Das Wunschgericht wird erst sichtbar, wenn Sie es aktiviert und seine Schritte festgelegt haben; ohne diese Einrichtung zeigt Ihre digitale Speisekarte nur Ihre normalen Gerichte. Ändert sich Ihr Angebot, während jemand noch zusammenstellt, fordert die Seite ihn auf, seine Auswahl neu zu laden.

Warum der Preis trotzdem stimmt

Jede Zutat, jedes Extra und jede weitere Portion hat einen Preis, den Sie eintragen – automatisch erzeugte Preise gibt es nicht. Der Gast sieht einen klaren Mindestpreis für das Gericht, und über Eine Portion mehr kommt der von Ihnen hinterlegte Betrag je weitere Portion dazu. Die Preisübersicht rechnet live mit; die endgültige Summe prüft das Online-Bestellsystem beim Abschluss noch einmal auf dem Server – zusammen mit Rabatten, Liefer- und Pfandbeträgen.

Das Zutatenregister: einmal anlegen, dann steht es

Im Panel pflegen Sie unter Wunschgericht → Zutatenregister alles, woraus Ihre Gäste wählen dürfen: Brot, Fleisch, Gemüse, Saucen, Gewürze. Ist die Zutatenerkennung eingeschaltet, liest das Register die Zutaten Ihrer Speisekarte automatisch ein, ordnet sie im Hintergrund einer Kategorie zu und schlägt Allergene vor; unsichere Fälle sind als KI unsicher markiert, damit Sie sie mit einem Klick prüfen. Ist die Erkennung aus, legen Sie Zutaten von Hand an. Ihre eigene Zuordnung hat Vorrang: einmal gespeichert, wird sie von der Erkennung nicht mehr überschrieben. Für Gäste sichtbar wird das Wunschgericht erst, wenn eine gültige veröffentlichte Fassung vorliegt.

Kennzeichnung: was der Gast sieht, was Sie prüfen müssen

Allergen- und Zusatzstoffangaben, die automatisch eingetragen wurden, sind Vorschläge. Solange Sie sie nicht geprüft und bestätigt haben, sieht Ihr Gast am Gericht den Hinweis, dass die Angaben automatisch eingetragen wurden und ungenau sein können, mit der Bitte, beim Personal nachzufragen. Ist gar nichts hinterlegt, erscheint Angaben bitte beim Personal erfragen. Die Kennzeichnungen werden also mitgeführt und dem Gast angezeigt – die inhaltliche Prüfung bleibt Ihre Aufgabe. Wie die Vorbelegung arbeitet, steht unter Allergene automatisch kennzeichnen, die Pflichtangaben selbst erklärt Allergene & Zusatzstoffe.

Auch ohne Wunschgericht: Varianten, Extras, Auswahlgruppen

Wenn Ihre Gerichte feststehen und der Gast nur einzelne Entscheidungen trifft, bilden Sie das direkt im Gericht ab:

  • Varianten (z. B. Größen) mit eigenem Preis je Variante; auf der Karte steht dann „Ab …“, und der Grundpreis wird nicht mehr angezeigt.
  • Extras als Optionen mit Aufpreis; kostet ein Extra nichts, erscheint es als „Kostenlos“.
  • Auswahlgruppen mit klaren Regeln: Pflicht, Wähle 1, Wähle 2–4, Wähle bis zu 3 oder Beliebig. Ist das Limit erreicht, meldet die Seite Maximale Auswahl erreicht. Ab etwa fünf Optionen bekommt der Gast ein Such-Auswahlfeld.
  • „Bitte ohne …“: Der Gast tippt eine Zutat an, die er nicht möchte; im Warenkorb und auf dem Beleg steht dann zum Beispiel „ohne Zwiebeln“. Das funktioniert bei Gerichten, deren Zutaten Sie hinterlegt haben.

Die Einrichtung beschreibt Schritt für Schritt Preise, Varianten, Extras & Auswahlgruppen. Welche davon Ihnen zur Verfügung stehen, kann je nach Einrichtung Ihres Restaurants unterschiedlich sein.

Im Warenkorb bleibt alles änderbar

Im Warenkorb sieht der Gast jede Zeile mit Größe, Extras und „ohne …“ und kann sie über Extras bearbeiten, Zusatzoptionen bearbeiten oder Zutaten bearbeiten ändern, sie über Artikel duplizieren kopieren oder löschen. Hat sich Ihr Angebot inzwischen geändert, prüft die Seite den Warenkorb vor der Kasse und meldet Deine Bestellung hat sich geändert.

Für wen lohnt sich das?

Für Küchen, in denen fast jede Bestellung eine Sonderwunsch-Bestellung ist: Döner und Shawarma, Burger, Bowls, Salate. Dort ersetzt das Wunschgericht das lange Telefonat, in dem der Gast seine Zusammenstellung erklärt und der Preis am Ende geschätzt wird: Die Küche bekommt eine genaue Beschreibung, und der Betrag steht vorher fest. Wer überwiegend feste Gerichte verkauft, kommt mit Varianten, Extras und Auswahlgruppen aus und braucht das Wunschgericht nicht.

Häufige Fragen

Können Gäste ihr Gericht selbst zusammenstellen?

Ja. Über das Wunschgericht wählt der Gast Schritt für Schritt Basis, Brot, Zutaten und Gewürze mit Schärfegrad sowie Extras und schickt diese Zusammenstellung direkt als Bestellung. Voraussetzung ist, dass Sie das Wunschgericht aktiviert und seine Schritte festgelegt haben.

Wie wird der Preis für ein selbst zusammengestelltes Gericht berechnet?

Der Preis entsteht aus den Beträgen, die Sie für Basis, Zutaten, Extras und jede weitere Portion hinterlegt haben. Die Preisübersicht aktualisiert sich bei jeder Auswahl, und beim Bestellabschluss wird die Summe auf dem Server nachgerechnet.

Kann der Gast eine Zutat weglassen?

Ja. Über „Bitte ohne …“ tippt der Gast eine Zutat an, die er nicht möchte; im Warenkorb und auf dem Beleg steht das Gericht dann zum Beispiel als „ohne Zwiebeln“. Möglich ist das bei Gerichten, deren Zutaten Sie im Panel hinterlegt haben.

Muss ich jede Zutat im Zutatenregister selbst einsortieren?

Nicht, wenn die Zutatenerkennung eingeschaltet ist: Dann liest das Register die Zutaten Ihrer Speisekarte automatisch ein, ordnet sie einer Kategorie zu und schlägt Allergene vor; unsichere Fälle sind als KI unsicher markiert. Ist die Erkennung aus, legen Sie Zutaten von Hand an. Ihre eigene Zuordnung hat Vorrang und wird danach nicht mehr überschrieben.

Werden beim Wunschgericht Allergene angezeigt?

Die Allergen- und Zusatzstoffangaben werden mitgeführt und dem Gast angezeigt. Automatisch eingetragene Angaben gelten als Vorschlag: Bis Sie sie geprüft haben, sieht der Gast den Hinweis, dass sie ungenau sein können, und die Bitte, beim Personal nachzufragen.

Brauche ich das Wunschgericht, wenn ich schon Extras und Auswahlgruppen nutze?

Nicht unbedingt. Extras und Auswahlgruppen genügen, wenn Ihre Gerichte feststehen und der Gast nur Größe, Beilage oder Zusatzoptionen wählt. Das Wunschgericht lohnt sich, wenn der Gast sein Gericht von Grund auf selbst zusammenstellen soll.

Was passiert, wenn ich eine Zutat entferne, während ein Gast bestellt?

Ändert sich Ihr Angebot während der Zusammenstellung, fordert die Seite den Gast auf, seine Auswahl neu zu laden. Liegt der Artikel schon im Warenkorb, prüft die Seite ihn vor der Kasse erneut und meldet: Deine Bestellung hat sich geändert.


Mehr dazu: Digitale Speisekarte & QR-Menü · Online-Bestellsystem · Allergene automatisch kennzeichnen

So richten Sie das ein

Neue Funktionen zuerst erfahren

Wir bauen laufend an dieser Funktion und am Rest der Plattform. Tragen Sie sich ein und erfahren Sie von jeder Neuerung, bevor sie im Panel auftaucht — kurz, konkret und nur, wenn es wirklich etwas gibt.

Ihre Auswahl zu Cookies und optionalen Diensten

Technisch notwendige Funktionen sind immer aktiv. Optionale Dienste – zum Beispiel die Messung unserer Werbeanzeigen – nutzen wir nur, wenn Sie zustimmen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern.